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Update: Entscheidung steht: Westfalen bricht Saison ab!

Wie empfohlen wird die Saison 2019/20 im Gebiet des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW) abgebrochen. Das erforderliche Votum fiel klar und eindeutig aus.

Nein, eine große Überraschung ist diese Entscheidung nicht. Vieles, wenn nicht gar alles, deutete darauf hin, dass der FLVW die laufende Saison abbrechen wird. Nur die schriftliche Fixierung fehlte. Und die folgte am Dienstagmittag.

Nun steht final fest, dass diese Spielzeit im Amateur- und Jugendbetrieb Westfalens nicht mehr angepfiffen wird. Die Delegierten des Verbandstages und des Verbandsjugendtages haben dafür in einem Umlaufverfahren gestimmt – mit einem deutlichen Votum.
142 der fristgerecht abgegebenen 144 Stimmen sprachen sich für einen Abbruch aus. Es gab eine Enthaltung sowie eine Gegenstimme. Damit folgten die Delegierten der Empfehlung des VFA, des Präsidiums und der Ständigen Konferenz des FLVW. Die Vereine aus dem Verbandsgebiet können sich nun über Planungssicherheit freuen.
„Der letzte, formelle Akt ist nun final vollzogen. Ich bedanke mich bei allen Delegierten für das eindeutige Votum, das voll und ganz im Sinne der Vereine ist“, so FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski. 88 Prozent der Klubs hatten sich zuvor in einem Online-Voting bereits für einen Abbruch ausgesprochen.
Wie geht es jetzt weiter? In den anstehenden Wochen werden die Abschlusstabellen unter Berücksichtigung der Quotientenregelung erstellt und die daraus resultierenden Aufsteiger bekanntgegeben, so der FLVW. Anschließend folgt die Staffeleinteilung für die anstehende Runde. Wann diese startet, ist noch vollkommen offen. Die Saison 2020/21 soll jedoch nicht vor dem 31. August beginnen, das ist sicher. Die Rahmenkalender werden dahingehend angepasst – wenn sicher ist, wann ein geregelter Normalbetrieb wieder möglich ist.

Im Moment dürfen die Teams nur trainieren – und das nur unter Berücksichtigung der Corona-Schutzverordnung. „Sobald weitere Lockerungen von der Bundes- und Landesregierung bekannt gegeben werden, werden wir alle Vereine über die gewohnten Kanäle des FLVW informieren“, so Manfred Schnieders, der Vizepräsident des FLVW.