Kategorie: 1. Mannschaft

Neuanfang mit Trainerwechsel bei Preussen Lengerich zur Saison 2023/24

A-Lizenzinhaber Andreas Schüttpelz übernimmt nach fünf Jahren von Sascha Höwing

Andreas Schüttpelz (links Jahrgang 1971) übernimmt nach fünf Jahren das Traineramt von Sascha Höwing (rechts Jahrgang 1986) bei Preussen Lengerich.

Angedeutet hatte es sich wohl schon länger. Preussen Lengerich will mit dem Trainerwechsel einen Impuls für einen Neuanfang setzen, vornehmlich mit jungen Leuten aus den eigenen Reihen. „Ich hatte viele schlaflose Nächte. Wir haben uns die Entscheidung wahrlich nicht leicht gemacht“, sagt SCP-Sportvorstand Michael Stadie vor allem im Hinblick auf die großen Verdienste von SCP-Urgestein Sascha Höwing. Seit Minikickerzeiten Ende der 1980er Jahre hält Höwing nämlich den Lengericher Preussen die Treue, war als Spieler, Jugendtrainer, Sportvorstand, Co.- und Cheftrainer eine feste Größe im Verein. „Wir schulden Sascha großen Dank“ ergänzt Vorstandssprecherin Elke Roggenland, die seine Arbeit schon als Jugendvorsitzende hoch zu schätzen wusste. An seinem Engagement und der von Team und Vorstand gleichermaßen geschätzten Trainingsarbeit liegt der Wechsel auf gar keinen Fall, heißt es vom Vorstand. „Klar ist aber auch“, so Stadie, „dass sich im Laufe der Jahre die Abläufe einschleifen und man als Gesamtverein auch mal mutige neue Wege gehen muss“. Und die waren im Gesamtverein bei Preussen vor allem auch im administrativen Bereich dringend nötig.  Mit Höwing‘s Abschied endet gleichzeitig auch die ebenso geschätzte Co-Trainertätigkeit von Christoph Lehmeyer-Kerk, der nach eigener Aussage seine aktive Trainerlaufbahn danach beenden wird. Als sportlicher Nachfolger kommt mit Andreas Schüttpelz kein Unbekannter. Der 51-jährige A-Lizenzinhaber trainiert bereits seit 2021 den U19-Nachwuchs der Preussen und hat die Truppe zu einer echten Einheit mit spielerischem Potenzial entwickelt. Der in Osnabrück wohnhafte Schüttpelz hat jahrelang im Nachwuchsbereich des VFL Osnabrück gearbeitet und u.a. 2018 die A-Lizenz an der Sporthochschule Hennef erworben, zusammen mit nationalen Größen wie Miroslav Klose, Sebastian Kehl und Patrick Owomoyela. 2020 holte ihn SFL-Jugendkoordinator Klaus Bienenmann kurzzeitig zum SF Lotte, bevor ihn der damalige Sportvorstand Uwe Meyer sowie Christian Bräuer zur Übernahme der U19 bei Preussen Lengerich überzeugten. „Wir waren von Anfang an sowohl menschlich als auch fachlich von „Schütti“ voll überzeugt“, betonen Stadie und Roggenland unisono, der seinerseits insbesondere über die klaren Strukturen, das gute Vereinsklima und die Trainingsbedingungen in Lengerich voll des Lobes ist. Beim SCP übernimmt er sein erstes Traineramt im Seniorenbereich und will das natürlich sehr ambitioniert angehen. „In Team- und Einzelgesprächen werde ich gemeinsam mit den Jungs besprechen, mit welchen Erwartungen und Zielen wir in die neue Saison gehen werden. Dabei möchte ich insbesondere auf den vorhandenen Kader der Preussen bauen. Da wir uns wahrscheinlich verjüngen, wird das erste KLA-Jahr wohl eher ein Findungsjahr mit viel Geduld, aber auch Entwicklungschancen für jeden einzelnen Spieler werden. Gerade die Weiterentwicklung von Spielern im persönlichen und sportlichen Bereich ist der zentrale Punkt meiner Arbeit, um langfristig Erfolg zu haben.“ resümiert er. Die Zukunft sieht so schlecht nicht aus. „Im jetzigen A-Jugendkader sind viele talentierte Jungs, einige werden gewiss den Sprung zu den Senioren schaffen“ weiß Schüttpelz um die Leistungen seiner Youngsters. Mit einem Trainernachfolger für die A-Jugend ist der Verein bereits in finalen Gesprächen, heißt es in der Presseinformation. Wohin der Weg von Sascha Höwing nach Saisonende führt ist derzeit noch völlig offen. Der Fokus des amtierenden Trainerduos für die Rückrunde liegt jetzt darauf, das Team auf einem möglichst hohen Platz in der Abschlusstabelle der KLA zu übergeben. Eine Rückkehr als Trainer, z.B. im Juniorenbereich des Vereins scheint derzeit eher unwahrscheinlich.  

Derbysieger nach 4:3 Sieg über Lienen

 
Es war der erhoffte Befreiungsschlag – die angestrebte Reaktion auf all die verloren gegangenen letzten Wochen. In einem kampfbetonten Spiel ringen wir im Derby im eigenen Wohnzimmer die Lienener nieder. Ein verdienter Sieg zur rechten Zeit. Und auch Dank Martin, der dreimal einschenkte – zur rechten Zeit. 3 Punkte am dritten Advent.
Damit läßt sich überwintern – auf Platz 9 – in der „oberen Hälfte“ der Tabelle.
 
Allen ein frohes Fest und eine gesegnete Weihnachtszeit. Wir sehen und
wieder im Neuen Jahr!

1.Herren verliert erneut

Ein Spiel zum Vergessen sahen die dem Wetter strotzenden Zuschauer am Sonntag im Stadion der Preussen. Die Erste hatte die Zweitvertretung von ISV 2 zu Gast. Abermals fehlte das entscheidende Quentchen Glück auf der richtigen Seite.

Abermals unglückliche Tore in der zweiten Hälfte gegen uns. Das 0:1 aus abseitsverdächtiger Position in der 16. Minute.

Drei Minuten später konnte Timo Zimmermann entschlossen ausgleichen. Ausgeglichen der weitere Spielverlauf mit dem
negativem Ende für unser Jungs (1:2 in der 54. Minute / 1:3 in der 75. Minute).

Die Negativserie ist noch nicht unterbrochen. Am 2. Advent geht es zum Auswärtsspiel zum SC Halen. Beim Halener SC mit ebenfalls 24 Punkten auf der Habenseite, könnten wir unser „erstes Advents-Lichtlein“ endlich entzünden!

Jahresschlussfeier 2021 der 1. Mannschaft auf Service-Udo’s Tenne

In diesem Jahr am 17. Dezember hatte Preussen’s „Service-Udo“ Niemeier, gemeinsam mit Gerrit Haar die 1. Mannschaft mit ihren Partnerinnen auf seine leer geräumte Fachwerktenne eingeladen. Fast alle Spieler waren dabei und hatten natürlich noch viel über das erste unnötig verlorene Saisonspiel beim VFL Ladbergen zu diskutieren. Ole Schürbrock und Dominic Dohe bedankten sich mit einem Präsent beim Gastgeberteam. Ein Sonderlob und fetten Beifall gab es für Betreuer Frank „Hubsi“ Rosenbusch für seinen großartigen Einsatz rund um das Team. Inzwischen war das deftige Büfett mit Bratkartoffeln, Zwiebeln, Spiegeleiern und Frikadellen servierfertig und alle ließen es sich lecker munden. Danach ergriffen Trainer Sascha Höwing und sein Co. Christoph Lehmeyer-Kerk das Wort und verteilten viele ehrliche Lobesworte an alle Spieler für ihren Einsatz und den gegenseitigen Respekt. „Das ist unser Schlüssel für den tollen Zusammenhalt. Nicht zu vergessen, die stets offene Kommunikation mit dem Vereinsvorstand“, betonten beide. Unter donnernden Applaus und mit Stolz gaben sie ihre Vertragsverlängerung bis Ende 2023 bekannt und versprachen, dass sie in 2022 noch mal so richtig angreifen werden. Dafür sind auch punktuelle Spielerverstärkungen ins Auge gefasst. Für die Neulinge Jonanthan Kathöfer, Daniel Kluge und Malte Wiethaup sowie Co-Trainer Christoph Lehmeyer-Kerk folgte dann der grausamste Teil des Abends“: „Solosingen mit dem Preussen-Blödelhut“ Sie haben die Prüfung alle bestanden, wenn auch noch viel Luft nach oben deutlich wurde. Mit lauter Stimmungsmucke und passenden Getränken klang die Fete erst in den Morgenstunden aus.

Preußen Lengerich verlängert mit Trainerteam Höwing/Lehmeyer-Kerk bis 2023

Der SC Preussen Lengerich macht in der Trainerfrage für die Saison 2022/23 bereits in der Winterpause 2021/22 Nägel mit Köpfen.Wie Vorstandssprecher Klaus Fleige und Spielbetriebsleiter Michael Stadie in einer Presseinformation mitteilen, wurden jetzt die zum Saisonende auslaufenden Verträge mit Cheftrainer Sascha Höwing und seinem Co-Trainer Christoph Lehmeyer–Kerk um eine weitere Saison verlängert, unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Natürlich nicht ohne zuvor den Spielerrat des Teams einzubinden. Höwing hatte das Amt in der Winterpause 2020/21 vom zurückgetretenen Pascal Heemann übernommen. Gemeinsam mit seinem Co. Lehmeyer-Kerk ist es ihm, in der sicherlich nicht ganz einfachen Corona-Saison gelungen, aus der Truppe eine echte Einheit mit großartigem Teamspirit zu formen. Inzwischen sind die Positionen, Stärken und Schwächen jedes einzelnen im aktuellen Kader optimal ausgelotet und entsprechend besetzt sind. „Niemand von außen, geschweige denn vereinsintern, hätte uns vor der Saison einen Platz an der Tabellenspitze zugetraut“, sagt Vorstand Klaus Fleige mit stolzem Unterton. „… und da hat es das Trainerduo verdient, bereits jetzt Planungssicherheit zu haben um die Mannschaft weiterzuentwickeln“. Beide Trainer freuen sich natürlich über das Vertrauen des Vereins, und nennen als wesentlichen Punkt für den derzeitig guten Lauf, die ständige offene, auch kritische Kommunikation mit Vorstand, Spielern und allen Trainern, heißt es in der Presseinformation.  Der Fokus liegt beim SC Preussen weiterhin darauf,  den eingeschlagen Weg mit Eigengewächsen und punktuellen jungen Spielerverstärkungen von außen fortzusetzen. „Gerade aus unseren guten Jugendteams kommt in den nächsten Jahren richtig Qualität nach oben, die wir natürlich beim SCP halten wollen“, betont Michael Stadie, gleichzeitig sportlich Verantwortlicher der Jugendabteilung. Der Wermutstropfen mit der ersten, sicher unnötigen Saisonniederlage im Derby gegen VFL Ladbergen ist längst vergessen. Auf der Weihnachtsfeier der 1. Mannschaft gibt es nun neben dem tollen Saisonverlauf mit der Trainerverlängerung noch weiteren Grund zum Feiern.