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40. Wiedersehen von Preussen`s A-Jugend nach Bezirksliga Aufstieg 1982

Alle Jungs von damals sind gekommen – Fachsimpelei und Erinnerungen lebten auf

(Foto: Moritz Schott)
Preussen Lengerichs Bezirksliga-Aufstiegs A 1 Jugend von 1982 traf sich nach 40. Jahren zur Wiedersehensfeier am 5. November 2022 im Clubheim:
hinten v.l.: Jörg Menebröcker, Manuel Knemöller, Jens Averdiek, Carsten Westermann, Frank Düing, Michael Raß, Thomas Haddenhorst, Stefan Garbais, Christian Brune, Ulrich Wessel
vorne v.l.: Jürgen Scheffler, Ralf Blom, Uwe Feldmeier, Martin Geest, Ralf Zimmer, Markus Schott, Klaus Hülsmann (Kapitän), Trainer Udo Kauschke

 

Im Fotoarchiv fand sich dieses Mannschaftsfoto in den legendären gelben Trikots, die so gar nicht zu den Preussen-Vereinsfarben blau/weiss passten

War das eine große Wiedersehensfreude am 05.11.2022 im Clubheim. Genau 40 Jahre nach ihrem Bezirksliga-Aufstieg in der Saison 1981/82 unter Trainer Udo Kauschke trafen sich die inzwischen leicht graumelierten Ex-A-Jugendlichen von Preussen Lengerich zum geselligen Wiedersehen. Markus Schott und Jörg Menebröcker hatten sich im Vorfeld um die Organisation und Einladungen gekümmert. Viele haben Lengerich inzwischen zwar aus privaten oder beruflichen den Rücken gekehrt und mussten ausfindig gemacht werden. Umso schöner dann, dass alle Jungs von damals wieder dabei waren. Auf Seite 121 der Preussen-Festschrift zum 100jährigen Bestehen im Jahr 2006 wird der Aufstieg des erfolgreichen Teams expliziert mit Foto und Text gewürdigt. Da wurden beim Wiedersehen jetzt natürlich wieder die alten Bilder von Siegen, Niederlagen, Spielszenen und den unzähligen Feiern lebendig. Vor allem die alten Spitznamen wie: Hülle, Putte, Gustl, Chef, Zimmi, Mene, Katte usw. waren allgegenwärtig.  In der äußerst spielstarken Bezirksliga mit vielen Ruhrpott-Mannschaften wie SG Wattenscheid, Marl-Hüls, Horst-Emscher, Buer-Hassel, SV Sodingen, Langenbochum usw. belegte die Truppe gleich in der ersten Saison einen respektablen 3. Platz. Folgende Spieler bildeten seinerzeit den Kader:

Jens Averdiek, Ralf Blom, Christian Brune, Frank Düing, Uwe Feldmeier, Stefan Garbais, Martin Geest, Peter Geest, Thomas Haddenhorst, Klaus Hülsmann (Kapitän), Manuel Knemöller, Jörg Menebröcker, Michael Raß, Jürgen Scheffler (Tor), Markus Schott, Ulrich Wessel, Carsten Westermann, Ralf Zimmer, Trainer Udo Kauschke.

Die meisten Jungs haben ihre Fußballstiefel inzwischen zwar an den berühmten Nagel gehängt, aber die Liebe zum runden Leder leben sie umso mehr als Fans ihrer Lieblingsvereine und bei unzähligen Diskussionen um die Entwicklung im Profi- und Amateurfußball in passiver Weise aus. Da rankten sich die Gespräche natürlich um den höchst umstrittenen Videobeweis und den „Kölner Keller“, die unrealistisch hohen Ablösesummen und das Wechselgezerre der Profivereine bei Spielern, Trainern und Managern. Deshalb war es nicht verwunderlich, dass ein Fazit des Abends hieß: „Unser Fußballspiel früher war doch insgesamt ehrlicher und unkomplizierter“

(Text: Günter Tierp)